Windows Server 2016 – neues Lizenzmodell

Es ist wieder einmal so weit. Microsoft bringt im kommenden Jahr eine neue Windows Server Version auf den Markt. Erscheinen wird es nach unseren Informationen nicht vor Mitte 2016. Was wir jetzt aber schon sagen können, Microsoft wird einiges am Lizenzmodell ändern. Microsoft ändert mit dem neuen Windows Server 2016 ein neues Lizenzmodell vor. Mehr Leistung wird in Zukunft auch mehr Geld kosten.

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Jetzt Umsteigen auf Windows Server 2012

Jetzt umsteigen auf Windows Server 2012
Zusammen mit dem neuen Betriebssystem Windows 8 hat Microsoft auch die neueste Generation seines Serverbetriebssystems Windows Server 2012 vorgestellt. Doch warum sollte man in einer bestehenden Infrastruktur auf das neue System wechseln – gilt nicht der altbewährte Satz: “Never change a running system”?

Sicherheitsgefahren erkennen und abwehren
Zunächst muss der Sicherheitsaspekt bei der Überlegung berücksichtigt werden. Nutzer, die noch Windows Server 2003 einsetzen, sollten schnellstmöglich über ein Upgrade nachdenken, da der Hersteller ab Juli 2015 keine sicherheitsrelevanten Updates mehr veröffentlicht. Entdeckte Sicherheitslücken werden daher nicht mehr geschlossen und stellen möglicherweise eine Gefahr für das Unternehmensnetzwerk dar. Nach der Abkündigung von Forefront TMG soll nach Aussagen des Herstellers Server 2012 viele Funktionen der Firewall Applikation übernehmen und verfügt daher über zahlreiche neue Sicherheitsfeatures.

Komfortables Management
Windows Server 2012 wurde mit vielen neuen Features ausgestattet, die Erleichterungen für Anwender und Administratoren mitbringen. Über den neuen Servermanager können viele Server gleichzeitig komfortabel verwaltet werden – in größeren Umgebungen spart das viel Zeit.

Soll Windows 8 in einer Windows-Domäne ausgerollt werden, empfiehlt sich ebenfalls der Einsatz von Windows Server 2012 – durch das aktuelle Active Directory-Schema kann sichergestellt werden, dass alle Einstellungen über GPOs gesetzt werden können. Verbessert wurde gleichzeitig die Installation neuer Domain Controller, die über eine grafische Oberfläche oder scriptgesteuert auf mehreren Servern parallel durchgeführt werden kann. Auch die Virtualisierung eines Domain Controllers wurde optimiert – Fehler durch Probleme mit der korrekten Systemzeit, die in älteren Versionen zu Ausfällen führen konnten, sind jetzt behoben.

Verbesserte Virtualisierung
Optimierungen hat die gesamte Virtualisierungslösung Hyper-V erhalten. Virtuelle Festplatten können jetzt im deutlich robusteren Format vhdx gespeichert werden, das Laufwerksgrößen bis 64 Terabyte zulässt. Gleichzeitig gibt es neue Möglichkeiten, Ausfallzeiten bei Hardwareausfällen zu reduzieren und damit Kosten zu reduzieren. Eine Live Migration, also das Umkopieren von virtuellen Servern im laufenden Betrieb, kann in Windows Server 2012 auch ohne Failover-Cluster gestartet werden. Wesentlich vereinfacht wurde auch die Administration von Hyper-V über die PowerShell.

Der Umstieg auf Windows Server 2012 lohnt sich aus unterschiedlichen Gründen – Microsoft hat ein Serverbetriebssystem entwickelt, das komfortabler und zeitsparend zu administrieren ist, verbesserte Sicherheit mitbringt und viele Funktionen an die Anforderungen moderner Infrastrukturen und ihrer Nutzer anpasst. Im Vergleich zu älteren Systemen wie Windows Server 2003 bringt der Umstieg auch deutliche Geschwindigkeitsverbesserungen für die einzelnen Serverrollen und verbessert so die Nutzerfreundlichkeit.
Administratoren sparen durch Vereinfachungen und Möglichkeiten zur Automatisierung Zeit bei Wartungsaufgaben. Das Unternehmen spart Geld durch kürzere Ausfallzeiten und effizientere Verwaltung.

Andreas SchĂĽrle,
Consultant BĂĽrokom GmbH & Co.KG

Windows Server 2003 – Extended Support endet

Microsoft stellt zum 14.07.2015 den Extended Support für die Windows 2003 Server ein. Was bedeutet das? Microsoft wird ab diesem Datum keine Sicherheitspatche und Hotfixes mehr bereitstellen. Gleich vorweg, das Betriebssystem wird deswegen nicht den Dienst einstellen. Allerdings steigt das Risiko durch die entstehenden Sicherheitslücken, die nicht mehr durch Microsoft geschlossen werden. Aus diesem Grund werden gerade die älteren Systeme immer wieder das Ziel von Cypervandalen.

Ein weiterer Aspekt, den es zu beachten gilt, sind zunehmende Probleme bei der Wartung von veralteten Systeme. Durch die stetige Weiterentwicklung und Updatezyklen anderer Systeme laufen die gesamte Infrastruktur bei weitem nicht mehr so homogen. Geschweige von der HardwareunterstĂĽtzung, die bei neuen Hardwaresystemen zu Windows 2003 nicht mehr gegeben ist.

Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden, sich frühzeitig mit der Migration auf eine neue Version zu beschäftigen. Das aktuelle Windows Serverbetriebssystem ist in der Version 2012 schon bei einigen Kunden im Einsatz und stößt auf durchweg positive Resonanz.

Ist der Einsatz von Windows 2003 aus Gründen der Kompatibilität weiterhin notwendig, wäre zumindest für Hardware basierende Systeme eine Virtualisierung auf der Plattform HyperV oder VMware eine Option.

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