360° Security – welche Bestandteile sind wichtig?

Sichern Sie Ihre IT-Umgebung bestmöglich ab mit einer Rundum-Strategie 

Die IT-Security ist nach wie vor eines der großen Themen, die die Welt antreiben. Mit immer größerer Digitalisierung wird die Absicherung von Daten, Geräten und Netzen immer unverzichtbarer. Doch welche Strategie empfiehlt sich, um mit überschaubarem Aufwand eine möglichst große Absicherung zu bewirken? 

Netzwerk 

a. Gateway / Firewall
Der Punkt, an dem Daten das Netzwerk betreten oder verlassen, sollte nach wie vor erhöhte Aufmerksamkeit bekommen, um bestmöglich abgesichert zu sein. Der Austausch zwischen Ihren lokalen Geräten und dem Internet ist nach wie vor der größte Einfallspunkt für Schadsoftware.

b. Secure WiFi
Immer mehr Attacken finden nicht mehr über öffentliche Zugriffsversuche statt, sondern direkt im lokalen Netz – Angreifer hacken Ihr Firmen-WLAN und verschaffen sich damit unbemerkt Zugriff zu Ihren Daten. Secure WiFi Produkte greifen diesen Angriffen vorab und sichern Ihr Netzwerk auch von Innen. 

c. Network Access Control
In größeren Umgebungen, wo auch externe Personen sich ins Firmennetz per LAN einwählen, empfiehlt sich eine NAC-Lösung zur Steuerung aller Zugriffe über Ihre Switch-Umgebung. 

d. Cloud-Dienste
Nutzen Sie bereits SAS-Angebote in der Cloud? Die meisten tun es – viele machen sich aber keine Gedanken um die Sicherheit. Gerade hier, wo die Dienste von überall aus zugänglich sind, sollten Sie auf sichere Anmeldeverfahren der Anbieter, im Optimalfall mit Mehrfaktorauthentifizierung, achten. 

Endgeräte 

a. Schutz vor Schadsoftware
Klassischerweise würde man hier den Virenschutz nennen – dieser allein ist allerdings schon lange nicht mehr ausreichend, da die Schadsoftware inzwischen sehr viel komplexer geworden ist. Moderne Lösungen müssen Ransomware, Malware, usw. erkennen können und bieten im besten Falle eine Sandbox-Funktion und 100% Erkennungsservice. 

b. VerschlĂĽsselung
Vor allem mobile Geräte, die außer Haus gehen, sollten unbedingt verschlüsselte Datenträger verwenden, um unbefugtes Auslesen Ihrer Daten zu verhindern. 

c. Mehrfaktorauthentifizierung
Das Passwort, welches auf einem Zettel im Notebook liegt, hat ausgedient. Eine Mischung aus mehreren sicheren Faktoren zur Anmeldung an Geräten und Diensten, z.B. eine Kombination aus Biometrie und Zertifikat oder PIN, stellt eine flexiblere und sicherere Möglichkeit dar, mit der Benutzer sich anmelden können. 

d. Einschränkung von Zugriffen
Prüfung von Seitenaufrufen, DNS-Anfragen und Zugriffen von Fremdgeräten auf Ihre Hardware runden das Sicherheitsportfolio am Endgerät ab und sorgen dafür, dass nur erwünschte Interaktionen stattfinden. 

Datenaustausch 

a. Email-Verkehr
Eine Prüfung auf Spam, Viren & co und je nach Anforderung auch eine Verschlüsselung zu kritischen Geschäftspartner sind heute Standard um Ihre Mailumgebung zu schützen. 

b.Dateiversand
Versenden Sie Dateien nicht einfach unverschlüsselt und frei lesbar per Mail oder kostenlosem Web-Transfer. Nutzen Sie stattdessen sichere Unternehmensplattformen um passwortgeschützte, ggf. auch nur temporäre, Zugriffe zu erstellen. 

Faktor Mensch

Bei aller moderner Technik sollte der Mitarbeiter als Schlüsselfaktor nicht vernachlässigt werden. Schulungen zum sicheren Umgang mit IT-Hardware und Firmendaten gehören zum A und O in der 360° Sicherheitsstrategie, um die technischen Mittel bestmöglich anwenden und ergänzen zu können. Erst damit ist das Sicherheitspaket komplett. 


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